Psychomotorik

Was ist Psychomotorik / Sensomotorik?

Zielgruppen

Als bewegte „Schule der Sinne“ ist Psychomotorik zunächst einmal für alle Kinder gut. Mit ihren präventiven und rehabilitativen Aspekten schlägt die Psychomotorik eine Brücke von der Pädagogik zur Therapie und umgekehrt.

Als gezielte Förderung ist sie für Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten z.B. Lern- und Leistungsstörungen, Bewegungsauffälligkeiten geeignet. Ebenso spricht sie hyperaktive, aber auch ängstliche, „Misserfolgsgewöhnte“ Kinder, die wenig oder gar keinen Spaß an der Bewegung haben, an.

Konzept der psychomotorischen / sensomotorischen Arbeit

* Ganzheitlicher Ansatz, dass heißt Körper, Geist und Seele in Einklang bringen

* Ansatzpunkte der Förderung sind dabei nicht die Schwächen, Defizite oder Auffälligkeiten eines Kindes, sondern dessen Stärken, Bedürfnisse und Vorlieben

• Elterngespräche

• Austausch mit den pädagogischen Mitarbeitern

(Ärzten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten…)

• Kleingruppen (5-7 Kinder)

• Testdiagnostik

Bewegungsspaß mit Wirkung

Bewegung fördert

• Handhaben vielfältiger Materialien und Geräte

• Erleben der Gemeinschaft

• Konfliktfähigkeit

Bewegung ermöglicht gefühlsmäßiges Erleben durch

• Aufbau der Selbständigkeit und Sicherheit

• Steigerung des Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins

• Erhalt der Bewegungsfreude

Bewegung unterstützt geistige Prozesse durch

• Ausbau des Vorstellungsvermögens

• Entwicklung des Bewegungsgedächtnisses

• Steigerung der Konzentrationsfähigkeit